Mediale Hetzkampagnen gegen Saskia Esken (SPD)

Wer mich kennt der weiß, dass ich unter anderem ein Befürworter der Sozialdemokratie und der sozialen Marktwirtschaft bin. Genau aus diesem Grund mag ich auch die SPD der letzten 25 Jahre nicht, denn diese hat mit ihrem aktuellen Führungspersonal absolut nichts mehr mit Sozialdemokratie oder sozialer Marktwirtschaft zu tun. Oft wird einem dann der Vorwurf gemacht, man wolle einfach nur die SPD schlecht reden, aber im Prinzip wissen es die Meisten: Es ist (leider) eine exakte Zustandsbeschreibung der derzeitigen SPD.

Je höher man in die SPD-Strukturen hineinblickt, desto beängstigender die Personen im Hinblick auf gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine zukünftige Gemeinschaft in Frieden und Wohlstand. Ob Gerhard Schröder, Heiko Maas, Frank-Walter Steinmeier, Martin Schulz, Sawsan Chebli, Ralf Stegner und wie sie alle heißen (die Liste scheint fast unendlich lang), immer hatten es Lügner, Heuchler und Hetzer, oder kurz ausgedrückt anti-soziale Menschen an die Spitze dieser einst so stolzen Partei geschafft.

So ist es auch wenig verwunderlich, dass die SPD sich bei vielen Wahlen nur noch um die 10%-Marke herum bewegt. Den einstigen Anspruch, für die Rechte von Familien und Arbeitnehmern einzustehen, hat sie längst verwirkt. Die SPD-Wählerschaft besteht oftmals nur noch aus ein paar unbelehrbaren ARD-ZDF-Zuschauern und naiven Rentnern. Die meisten echten Sozialdemokraten die ich kenne, sind längst zu den Linken, zu den Grünen oder zur AfD gewechselt.

Nun jedoch haben die verbliebenen Mitglieder in der SPD im Dezember 2019 meiner Einschätzung nach mal etwas Gutes getan, nämlich per Mitgliedervotum so etwas wie einen Neuanfang gewagt. Endlich haben sie mal mit ihrer Wahl ein paar bis dato noch recht unbekannte Gesichter an die Spitze ihrer Partei gewählt, namentlich Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, damit erstmals sogar eine sogenannte Doppelspitze bei der SPD.

NorbertWalterBorjan SaskiaEsken - Mediale Hetzkampagnen gegen Saskia Esken (SPD)
Bildquelle: saskiaesken.de

Da die beiden Personen noch recht unbekannt sind, nahmen die Medien ihre Aufgabe wahr, das uninformierte Volk aufzuklären, um welche Personen es sich genau handelt. Dabei fällt jedoch auf, dass obwohl gefühlt die halbe Medienlandschaft im Besitz der SPD ist, gerade Frau Saskia Esken am Schlechtesten in der Berichterstattung abschnitt. Auf so gut wie allen Kanälen hörte man absolut nichts Gutes über die Dame. Doch warum?

Natürlich hat jeder Mensch sowohl gute, als auch schlechte Eigenschaften. Wer unbedingt etwas Schlechtes bei jemandem finden möchte, der findet es auch. Doch die Art, über welch belanglose Dinge hier berichtet wurde, lässt nicht nur aufhorschen, sondern auch tief blicken. Kameraführung, Videoschnitt, Hintergrundmusik, sowie die Wortwahl und Tonlage bei der Berichterstattung deuteten auf eine professionelle Kampagne hin mit dem Ziel, Saskia Esken in ihrer Ehre herabzuwürdigen und sie bei allen die sie noch nicht kannten, direkt mal unbeliebt zu machen.

Sie scheint also – anders als in den Medien dargestellt – doch ein guter Mensch zu sein, mit guten Absichten für die Bürger. Warum sonst investiert man so viel Geld und Zeit, um eine frisch gewählte Frau im Vorsitz der SPD so dermaßen niederzumachen? Wer möchte den SPD-Mitgliedern klar machen, dass diese mit ihrer Wahl von Frau Esken die absolut falsche Wahl getroffen hatten? Cui bono?

Die SPD braucht mehr als dringend einen Neuanfang, das wissen ja auch alle und muss nicht ständig wiederholt werden. Die neue Doppelspitze ist definitiv so ein Neuanfang, doch dieser soll quasi schon zu Ende sein, bevor er anfängt. Ich würde nicht behaupten, dass Saskia Esken den noch anhaltenden Fall der SPD gänzlich aufzuhalten vermag, denn dafür hat dieser Fall bereits zu viel Geschwindigkeit aufgenommen. Aber ihr ist zuzutrauen, dass sie zumindest die Fallgeschwindigkeit stark abbremsen kann, denn in ihrer Vergangenheit hatte sie durchaus das ein oder andere richtige politische Signal ausgesendet. Dies widerum führt nämlich dazu, die eigenen Unterstützer und Anhänger in ihrer Anzahl größer werden zu lassen.

Ich selbst kenne das nur zu gut: Je größer der Erfolg deiner Politik, desto mehr Neider von Mitbewerbern ruft man damit auf den Plan, und desto schlechter (bzw. verleumderischer) wird auch erst einmal die Berichterstattung über die eigene Person in den Mainstream-Medien, während zeitgleich irgendwelcher Schwachsinn als Thema Nr. 1 dargestellt wird.

Nur um es klarzustellen: Natürlich werde ich nun kein Freund der SPD werden, dafür müsste sich erst noch sehr viel ändern und eine Art Wiedergutmachung der letzten drei Jahrzehnte gegenüber den Bürgern eintreten. Aber ich weiß sehr gut auch zwischen Personen und deren Parteizugehörigkeit zu differenzieren. Eine Saskia Esken hat also in einigen Punkten ihrer politischen Agenda meine volle Unterstützung, speziell was die Verteidigung von Bürgerrechten betrifft. Ihre Partei jedoch bleibt in meinen Augen weiterhin eine eher anti-soziale Partei, die weder für den gesellschaftlichen Frieden, noch für soziale Gerechtigkeit eintritt. Dafür wurde bereits zu viel zerstört und kaputt gemacht.

Wer weiß, vielleicht werde ich in 30 Jahren nochmals anders über die SPD denken – vorausgesetzt natürlich, es gibt sie noch. Jedoch glaube ich, dass Saskia Esken das Potential dazu hat, im Hier und Jetzt genau den Grundstein dafür zu legen. Wenn sie es schafft, sich von den bisherigen Hetzern in der oberen SPD-Etage deutlich zu unterscheiden und auch von ebenso unglaubwürdigen Gewerkschaften wie der Ver.di ein wenig zu distanzieren, könnte ihr es durchaus gelingen, die derzeitige SPD aus dem Sumpf (in dem sie sich zurecht befindet!) wieder herauszuziehen.

Ich wünsche Frau Saskia Esken an dieser Stelle viel Erfolg und gutes Gelingen! Gleichzeitig sei nochmal jeder meiner Leser daran erinnert, nicht jedem Blödsinn aus Zeitung und Fernsehen Glauben zu schenken, bildet euch einen eigenen und am besten persönlichen Eindruck von gewählten Politikern, ihr seid mündige Bürger!

Beste Grüße, Carlos Mrosek

P.S.: Wer mehr über die politischen Absichten von Saskia Esken erfahren möchte, kann auf ihrem Blog nachlesen, zu erreichen unter dem Link https://saskiaesken.de/blogbeitrag

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Carlos Mrosek

Demokratisch gewählter Friedensaktivist und Grundrechtsextremist, daher auf Steuerzahlerkosten behördlich geprüfter und überwachter Staatsfeind des saarländischen Innenministeriums, sowie von der CDU politisch verfolgtes parteiloses Mitglied im Stadtrat der Kreisstadt St. Wendel. Mein Blog enthält Wahrheiten und Weisheiten, welche die großen Medien verschweigen und richtet sich daher an alle Menschen, die nicht verlernt haben, selbst zu denken.